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Individualität,
Eigenverantwortung, Leistung sind hohe Werte in
unserer Gesellschaft verbunden mit der Anforderung an
die Menschen glücklich,
gesund und erfolgreich zu sein. Das ist eine
Anforderung, welche einige Menschen mit Leichtigkeit
erfüllen, viele jedoch damit kämpfen.
Sich und andere Menschen
zu
motivieren, d.h. zu begeistern, anzuspornen,
"aufzustellen", scheint die Losung dafür zu sein. Sie gilt als Lebenskunst.
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Motivation
(Gesamtheit der Beweggründe) ist eine wichtige
Lebenskraft, ein
wichtiges Erfordernis z.B. auch für das Schaffen von Mehrwert, die
Grundlage unseres Wirtschaftens.
Direktoren, CEO's, Manager, Lehrer, Erziehende,
Eltern, Coaches, Consultants, Lebensberater,
versuchen sich in der Kunst, Menschen zu bewegen, sei es
zum Mitmachen, zum Lernen, zur Arbeit, zur Leistung, zur
Kreativität, zur Authentizität, zum Leben, etc.
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Doch: Kann man
motivieren und motiviert sein lernen?
Kann man es
antrainieren? Worum geht es?
Genügt dazu einfach guter Wille
und gut gemeinter Rat?
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Kontakt:
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Mark Ita
Reiss-Profil
Master
+41 (0)31 351 66 83
mark@itaconsult.ch
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Bereits die Denker
der Antike sannen der Frage nach, was uns Menschen bewegt (Motiv
= Beweggrund). Heute studieren Wissenschafter (Philosophen,
Anthropologen, Soziologen, Psychologen, Biologen, Chemiker und Physiker)
die seelische und physische Energie, die uns und unser
Leben voran treibt und suchen es zu enträtseln - bis hin zum
bisher entdeckten Ursprung, dem
Big Bang.
Prof. Steven Reiss,
Psychologe und Psychiater, widmete einen Grossteil
seines Lebens der Motivationsforschung. Er tat
etwas, das seine Vorgänger nie getan haben: er befragte
die Menschen "Was ist euch wichtig?" "Was ist euch
wertvoll?" Er führte Tausende von Befragungen durch. Dabei
lernte er, dass
Menschen sehr verschiedene Beweggründe haben und sie
sich in ihren Motiven voneinander deutlich
unterscheiden. Menschen ist sehr Unterschiedliches
wichtig oder unwichtig und dies in sehr
unterschiedlicher Intensität.
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Er erkannte, dass er
alle Beweggründe auf 16 elementare Grundbegehren
zurückführen konnte, Begehren/Verlangen (Desires),
die nicht willkürlicher Art waren, sondern im Wesen der
Personen angelegt. Das ist eine wichtige Erkenntnis, die
u.a. durch die Ergebnisse der neueren Hirn- und
Genforschung gestützt wird: Unser Streben ist das
Ergebnis einer langer evolutionären Entwicklung -
und nicht einer willkürlich gewählten Gestaltung.
Unsere Begehren sind uns unbewusst. Diese
Erkenntnis ist z.B. wichtig für die Einschätzung von
Kompetenz →
Was ist
Kompetenz
Steven Reiss
entwickelte in den 1990er Jahren eine
psychometrische Erhebung, das Reiss Profile. Die
Erhebung erlaubt, die Motive von einzelnen Menschen zu
erfassen und daraus ihr ganz typisches Profil zu
errechnen. Bei dieser Erhebung werden den Personen
insgesamt 128 Fragen zu den 16 Grundmotiven gestellt.
Die Antworten dieser in der Zwischenzeit
wissenschaftlich solide abgestützten und überprüften
Erhebung zeigen ein differenziertes Bild dessen, was
eine Person in welcher Intensität für wichtig erachtet
und begehrt.
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Motive
kann man nicht erzeugen. Sie bestehen von Natur
aus und
dies in unterschiedlicher Intensität.
Motivieren
ist nicht eine Frage des gut Zuredens und eines
Appells an
einen guten Willen, sondern beginnt damit, sich
und andere zu erkennen! |
Kontakt: |
Mark Ita
Reiss-Profil
Master
+41 (0)31 351 66 83
mark@itaconsult.ch |
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Das
Ergebnis zu jedem der Motive wird mit einer
Normverteilung in der Bevölkerung verglichen.
Ist das Motiv im Vergleich stark ausgeprägt
kommt es in den
grünen
Bereich
zu liegen und ist ein Motiv
schwach ausgeprägt,
in den
roten Bereich.
Die Motive, im
gelben
Bereich
fallen im Vergleich zum statistischen
Durchschnitt der Bevölkerung nicht
besonders auf. Diese Motive können in der Regel
einfacher erfüllt werden als jene am
Rande dieser Grafik.
Hier die Grafik eines Reiss Profils:
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Jedes dieser Begehren
besteht unabhängig von einander. Es gibt über 2
Billionen (2x1012) mögliche Motivprofile!
Die Motive
sind der Ausdruck von angelegten Begehren -
Begehren, die übrigens auch bei höher
entwickelten Tieren zu beobachten sind. Die
Forschung stellt fest, dass das Motivprofil ab dem
12. Lebensjahr ca. gefestigt ist und sich übers
Leben hinweg nicht mehr ändert.
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Quellle: rp-academy.ch/ |
Das Reiss Profile zeigt die Intensität
der sechzehn menschlichen
Grundbegehren und damit, was einer
Person von ihrer Natur heraus wie
wichtig ist
→
die den Begehren
innewohnenden Werte (intrinsic values):
Macht
→
Leistung, Führung (achievement,
leadership)
Unabhängigkeit
→
Selbstverlass (self-reliance)
Neugier
→
Ideen, Vorstellungen (ideas)
Anerkennung
→
Selbst (self)
Ordnung
→
Beständigkeit (stability)
Sparen
→
Genügsamkeit (frugality)
Ehre
→
Verpflichtung,
Einstehen für den 'Clan'
(duty)
Idealismus
→
Gerechtigkeit
in der Welt
(fairness)
Beziehungen
→
Zugehörigkeit
(belonging)
Familie
→
Freude daran, Kinder aufzuziehen
(children)
Status
→
Ruf, Ansehen (reputation)
Vergeltung (Rache)
→
Gewinnen, Siegen (winning)
Romantik (Eros)
→
Sinnlichkeit (sensuality)
Essen
→
genährt sein (sustenance)
körperliche Tätigkeit
→
Fitness
Ruhe
→
Vorsicht (Caution)
Quelle: Reiss, The normal personality,
Table 2.3. |
Zwei
Arten menschlicher Beweggründe (Motive)
(nach Aristoteles, 384-322 v.Ch)
1.
2.
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Eigenständige Beweggründe
(intrinsisches Motiv)
Ich tue etwas, weil es mir gefällt. Die
Tätigkeit
selbstbelohnend.
Etwas hat für und in sich einen Wert.
z.B. ich bewege mich, weil ich es gerne tue
Das RMP
misst die eigenständigen Motive, die
"Endmotive", wie sie der deutschen
Übersetzung auch genannt werden
(end motives, motives as an end in
themselves) |
Funktionale Beweggründe
Ich tue etwas, um etwas zu erreichen.
z.B. ich bewege mich, weil ich Essen einkaufen muss
Mittel zum Zweck (means
motive) |
Nach Prof. Reiss sind
Motive von ihrem Wesen her innerlich, von innen kommend
(intrinsisch). Ein von Aussen kommender Beweggrund, d.h.
ein "extrinsisches Motiv" ist ein Widersinn. Das gibt es
nicht!
Zwei Arten
des Glücks
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Wertbegründetes
Glück
(value-based happiness)
allgemeines Gefühl des
Wohlbefindens, das Menschen
erfahren, wenn ihr als Leben
sinnvoll erleben. Grundlegendes
Gefühl von Sinn. Gibt Willen zum
Leben.
Parallelen zur „Selbstvergessenheit“
in der Spiritualität, im "flow"
sein.
Anhaltend, nachhaltig
Wer seine (unbewussten) Begehren
aufgrund des RMP und durch
sorgfältige Selbstbeobachtung
erkennt, annimmt
(oft entsprechen sie nicht den
gängigen Normen von "cool", d.h. der
sozialen Erwünschtheit)
und sie auch auf eine akzeptable Art
zu befriedigen weiss (d.h. seine
sensitiven Punkte zu treffen weiss)
tut, was seine Natur von ihm will
und kommt damit seinem Glück nahe.
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Wohlfühl Glück
(feel-good happiness)
Angenehme Gefühle, Wellness
(Hedonismus)
Angenehme Stimulation der Sinne
Angenehmes wird gesucht, Unangenehmes
gemieden
i.d.R von kurzer Dauer, abnehmender
Grenznutzen (brauche immer mehr, um
befriedigt zu sein
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Das Reiss Profile
zeigt, dass Menschen sich nicht in eine beschränkte
Anzahl Kategorien einteilen lassen. Werte lassen sich
nicht einfach standardisieren. Es hilft, sich von der
Vorstellung zu lösen, dass sich Menschen verändern
lassen. Menschen haben bestimmte Werte, weil sie sind,
wie sie sind. |
Was ich für wichtig
und richtig halte, ist nicht gleichzeitig die Norm.
Es lässt uns die Verschiedenheit von Menschen besser
verstehen und zu akzeptieren (Respekt der Würde). |
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Prof.
Steven Reiss hat mit seinen mehrfach
validierten Studien erstmals
ein Instrument geschaffen, welches
-
die
Motive konkret benennt
-
sie misst
und
-
damit für jede Person eine Erkenntnis
schafft, die ihr von
praktischem Nutzen ist.
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Kontakt: |
Mark Ita
Reiss-Profil
Master
+41 (0)31 351 66 83
mark@itaconsult.ch |
1.
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